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Nach Kollision: Stena Line holt Ersatz aus Travemünde

Schifffahrt Nach Kollision: Stena Line holt Ersatz aus Travemünde

Die schwere Kollision im Kattegat hat jetzt auch Auswirkungen auf die Fährlinien der Stena Line ab Deutschland. Wie die Reederei in Göteborg mitteilt, wird die Stena Line als Ersatz für die ausgefallene „Stena Jutlandica“ die Fähre „Ask“ aus Travemünde abziehen.

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Die "Stena Jutlandica" wird aus Travemünde abgezogen.

Quelle: Frank Behling

Travemünde. Die „Stena Jutlandica“ war am Sonntag in der Zufahrt zum Hafen Göteborg von dem dänischen Tanker „Ternvind“ gerammt worden. Beide Schiffe wurden dabei schwer beschädigt. Die „Stena Jutlandica“ hat an ihrer Backbordseite ein großes Loch in der Bordwand. Auch unter der Wasserlinie gibt es nach ersten Untersuchungen erhebliche Schäden. Deshalb fällt die Fähre etwa zwei Wochen während der Hauptreisesaison  aus.

Die „Stena Jutlandica“ soll bis zum 2. August wieder flott sein, teilte die Reederei mit.  Da der Ausfall dieses großen Fährschiffes auf der wichtigen Route von Göteborg nach Frederikshavn gerade in der  Sommersaison erhebliche Ausfälle bedeutet hätte, reagierte die Reederei jetzt. Die bislang zwischen Travemünde und Liepaja in Lettland eingesetzte Stena-Fähre „Ask“ wird zum Wochenende als Ersatzschiff auf die Göteborg-Frederikshavn-Route verlegt. Einen Ersatz für die „Ask“ auf der Route nach Lettland wird es vorerst nicht geben.

Die 171 Meter „Ask“ wird am Donnerstag ein letztes Mal in Travemünde festmachen und nach dem Entladen Kurs auf Göteborg nehmen. Wie die Stena line mitteilt, soll das unter dänischer Flagge fahrende Fährschiff bereits am Sonnabend auf der Route nach Frederikshavn zum Einsatz kommen. Die 1982 gebaute „Ask“ sollte ab Sommer ohnehin auf diese Route wechseln und dort die alte Eisenbahnfähre „Stena Scanrail“ ersetzen. Dafür soll die „Ask“ dann auch den Namen „Stena Gothica“ bekommen.

Die havarierte „Stena Jutlandica“ ist am Dienstag  in der Fayard Werft bei Odense in Dänemark eingetroffen und sofort eingedockt worden. Dort soll der Schaden jetzt so schnell wie möglich  repariert werden. Die Fayard Werft repariert parallel auch den Schaden am Kollisionsgegner „Ternvind“, der am Dienstag kurz nach der Fähre auch an der Werftpier festmachte.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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