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Nach brutaler Attacke auf Polizisten Anklage erwartet

Kriminalität Nach brutaler Attacke auf Polizisten Anklage erwartet

Im Fall eines krankenhausreif geschlagenen Kieler Polizisten bahnt sich gut drei Wochen nach der Tat offenkundig eine Anklage gegen den Tatverdächtigen an. Ein 20-Jähriger hatte Polizeiangaben zufolge einen 37 Jahre alten Beamten bei einer Kontrolle derart geschlagen, dass der Angegriffene einen mehrfachen Nasenbruch, einen Bruch der Augenhöhle, einen Jochbeinbruch sowie einen Bänderriss am Fuß erlitt.

Kiel. "Die Ermittlungen stehen unmittelbar vor dem Abschluss", sagte Oberstaatsanwalt Axel Bieler am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Über den aktuellen Stand hatten die "Kieler Nachrichten" in ihrer Samstagausgabe berichtet.

Zu den Ermittlungsergebnissen wollte sich Oberstaatsanwalt Bieler nicht äußern. Kritik und Unverständnis hatte nach der Tat die Entscheidung ausgelöst, dass gegen den Verdächtigen kein Haftbefehl beantragt und erlassen wurde. Nach den Schilderungen der Polizei hatte der verdächtige 20-Jährige in der Nacht zum 31. Juli im Stadtteil Gaarden unvermittelt auf den Beamten eingeschlagen, als sich dieser gerade einer anderen Person zugewandt hatte. Die kontrollierte Gruppe sei hoch aggressiv gewesen, hieß es.

dpa

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Amtsgericht
Foto: Die Attacke auf den Polizisten war ein viel diskutierter Fall, da der Beamte schon mehrfach Opfer von Polizeigewalt geworden war.

Im Kieler Prozess um eine gefährliche Körperverletzung hat ein 21-jähriger Angeklagter eine brutale Faustattacke auf einen Polizeibeamten gestanden. Der Fall hatte für großes Aufsehen und eine erneute Debatte zm Gewalt gegen Polizeibeamte gesorgt.

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