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Bewohner in Seniorenheim zurückgekehrt

Nach falschem Bombenalarm Bewohner in Seniorenheim zurückgekehrt

Aufregung im Seniorenheim: Ein anonymer Anrufer droht mit einer Bombe. Mehr als hundert Bewohner müssen ihre Zimmer verlassen und können Stunden später zurück - eine Großaktion für die Helfer.

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Rettungskräfte stehen vor einem Seniorenwohnheim.

Quelle: Daniel Bockwoldt

Pinneberg. Nach der Evakuierung eines Seniorenheims in Pinneberg wegen einer Bombendrohung sind die mehr als 100 Bewohner wohlbehalten in das Haus zurückgekehrt. Dies teilte ein Sprecher des Rettungsdienstes am Sonnabend mit.

Die Senioren waren am Freitag nach Polizeiangaben zunächst mit Bussen in eine nahegelegene Sporthalle gebracht worden. „Es war extrem schwierig, insbesondere bettlägerige Bewohner ins Freie zu bringen und adäquat unterzubringen“, sagte ein Polizeisprecher. Für die Betreuung der Senioren wurden zusätzlich mehrere Notfallseelsorger eingesetzt. Ein Bewohner wurde aufgrund einer Erkrankung in ein Krankenhaus gebracht, wie der Rettungsdienst berichtete.

Die Polizei sperrte das gesamte Gebiet weiträumig ab. Mit Spürhunden wurde das Gebäude nach Sprengstoff abgesucht - ohne Ergebnis. „Es wurde kein Sprengsatz gefunden“, sagte der Sprecher. Gegen den zunächst unbekannten Anrufer werde wegen „Störung des öffentlichen Friedens“ ermittelt. Sollte er identifiziert werden, drohten ihm zudem Schadenersatzforderungen „im hohen sechsstelligen Bereich“.

Ein Anrufer hatte nach Polizeiangaben einer Mitarbeiterin des Wohnheims gesagt, dass dort demnächst eine Bombe explodieren werde.

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