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Nächste Runde der Katzenkastration in Schleswig-Holstein

Tiere Nächste Runde der Katzenkastration in Schleswig-Holstein

Das Projekt gegen das Katzenelend in Schleswig-Holstein geht in die nächste Runde. Ab Montag können "Tierschutzvereine und andere Überbringer" freilaufender Katzen die Tiere kostenlos kastrieren lassen, wie das Landwirtschaftsministerium am Freitag ankündigte.

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Die Silhouette einer Katze, die über einen Weidenzaun klettert.

Quelle: Julian Stratenschulte/Archiv

Kiel. Die Tierärzte vor Ort übernehmen von den Kosten 25 Euro, den Rest trägt ein von der Tierärztekammer Schleswig-Holstein verwalteter Fonds. "Private Halterinnen und Halter von Katzen werden aufgerufen, ihre Katzen in eigener Verantwortung zur Kastration zu bringen", teilte das Ministerium mit.

Am Gemeinschaftsprojekt gegen Katzenelend beteiligen sich Tierschutzverbände, Tierärzteschaft, Kommunen, der Jagdverband und das Land. Nach der Kastration müssen die freilebenden Katzen wieder an der Stelle des Fangs ausgesetzt werden. Die Aktion läuft voraussichtlich bis zum 11. November. Das Land hat dem Fonds dafür 200 000 Euro zur Verfügung gestellt. Weitere Mittel kommen vom Deutschen Tierschutzbund (20 000 Euro) und dem Landestierschutzverband (10 000 Euro). Wenn das Geld verbraucht ist, endet die Aktion vorzeitig.

Von Herbst 2014 bis Herbst 2015 wurden im Norden im Rahmen des Pilotprojektes bereits 7428 Katzen kastriert. Fast zwei Drittel davon waren freilebende Katzen.

dpa

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