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Naturschutzbund will Hafenquerspange auf bestehender Trasse

Verkehr Naturschutzbund will Hafenquerspange auf bestehender Trasse

Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) lehnt die geplante Autobahn auf einer neuen Trasse durch den Hamburger Hafen ab. Die Verkehrsbehörde wolle die naturschutzfeindlichste Variante der Verbindung zwischen A7 und A1 in Angriff nehmen, kritisierte der Nabu-Landesvorsitzende Alexander Porschke am Donnerstag.

Hamburg. Das sei rechtswidrig, weil es eine bessere Variante gebe. "Wir rechnen uns vor Gericht gute Chancen aus", sagte Porschke.

Der Nabu plädiert für eine Verbindung, die die Köhlbrandbrücke einbezieht. Diese müsse sowieso durch eine neue Querung ersetzt werden, argumentiert der Nabu. Dann könnten die Autos über den Veddeler Damm fahren, an dessen östlichem Ende ein Tunnel unter den Eisenbahngleisen hindurch in Richtung A1 gebaut werden sollte. Diese Variante ließe sich für eine Milliarde Euro realisieren. Die Verkehrsbehörde hat für die weiter südlich gelegene "Hafenpassage" (A26-Ost) rund 900 Millionen Euro veranschlagt.

dpa

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