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Neue Fischtreppe ermöglicht Aalwanderung

Umwelt Neue Fischtreppe ermöglicht Aalwanderung

Nach fast 90 Jahren haben der Schaalsee an der Landesgrenze zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern und die Nordsee wieder eine direkte, für Fische passierbare Verbindung.

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Die neue Fischtreppe in Schaalmühle bei Zarrentin.

Quelle: Jens Büttner

Zarrentin. Sie können seit Freitag eine Fischtreppe am kleinen Fluss Schaale im Unesco-Biosphärenreservat Schaalsee nutzen. Sie ermögliche etwa Aalen ihre typische Wanderung, erklärte Umweltminister Till Backhaus (SPD). Er hatte ursprünglich an der feierlichen Inbetriebnahme der Fischtreppe nahe der Schaalmühle teilnehmen wollen, wegen anderer Termine aber kurzfristig abgesagt. Die Arbeiten waren aus Mitteln des Landes finanziert worden.

Die Schaale entspringt dem 24 Quadratkilometer großen Schaalsee. Ursprünglich entwässerte der See über Schaale, Sude und Elbe in die Nordsee. Durch den Bau des Schaalseekanals, der das Wasser seit 1926 in nordwestlicher Richtung zum Kraftwerk Farchau führt, war nach Angaben des Schweriner Umweltministeriums in Schwerin aber das Wassersystem verändert worden. Das Kraftwerk am Küchensee nahe Ratzeburg ist das größte Laufwasserkraftwerk in Schleswig-Holstein. Es wird heute von der Hanse Wärme GmbH betrieben, einer Tochtergesellschaft der E.ON Hanse AG.

dpa

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