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Neun Festnahmen nach blutigem Streit auf St. Pauli

Kriminalität Neun Festnahmen nach blutigem Streit auf St. Pauli

Vier Monate nach einer blutigen Auseinandersetzung mit vier zum Teil schwer Verletzten auf St. Pauli hat die Hamburger Polizei die Tat aufgeklärt. Es seien zehn Tatverdächtige ermittelt worden, neun von ihnen im Alter von 19 bis 43 Jahren seien bereits festgenommen worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Hamburg. Ein weiterer Verdächtiger halte sich vermutlich im Ausland auf. Den mutmaßlichen Haupttäter, einen 29-Jährigen, habe ein Mobiles Einsatzkommando am 13. Mai in Hamburg-Eimsbüttel gestellt. Ein Haftrichter erließ einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Die übrigen acht Festgenommenen kamen wieder frei.

Der 29-Jährige war den Angaben zufolge am 17. Januar nach einem tätlichen Streit mit drei anderen Gästen aus einem Lokal gewiesen worden. Er hatte leichte Verletzungen erlitten. Eine Stunde später kam er in Begleitung von neun anderen Männern zurück. Der 29-Jährige soll zwei 19-Jährige im Lokal mit einem Messer verletzt haben, den einen schwer, den anderen lebensgefährlich. Die Gruppe attackierte die Anwesenden mit Pfefferspray und verletzte zwei weitere Männer im Alter von 20 und 27 Jahren durch Schläge. Auch Passanten auf der Straße wurden angegriffen.

dpa

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Deutsche Presse-Agentur dpa

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