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Norddeutscher Wissenschaftspreis geht an länderübergreifendes Projekt

Wissenschaft Norddeutscher Wissenschaftspreis geht an länderübergreifendes Projekt

Kiel (dpa/lno) - Ein länderübergreifendes Forschungsprojekt mit Beteiligung des Kieler Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung hat am Freitag den Norddeutschen Wissenschaftspreis 2015 erhalten.

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Schleswig-Holsteins Wissenschaftsministerin Kristin Alheit (SPD).

Quelle: Sebastian Kahnert/Archiv

"Meeres- und Klimaforschung sowie grüne Energie werden immer stärker zu Alleinstellungsmerkmalen in der deutschen Forschungslandschaft", sagte Schleswig-Holsteins Wissenschaftsministerin Kristin Alheit (SPD) am Freitag. Dem länderübergreifenden Team gehören auch Wissenschaftler der Universität Bremen und des Leibniz-Instituts Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven an.

Die ausgezeichneten Forscher untersuchen gemeinsam den Einfluss von Umweltveränderungen auf die Ökosysteme von Kaltwasserkorallen im Atlantik. Änderungen der Klima- und Umweltbedingungen haben demnach wiederholt bereits regional zu deren zeitweiligem Aussterben geführt. Meeresforscher der drei Institute haben in den vergangenen 15 Jahren zusammen nationale und internationale Forschungsprojekte entwickelt.

Schleswig-Holstein hat in diesem Jahr den Vorsitz der Norddeutschen Wissenschaftsministerkonferenz. Der mittlerweile mit 100 000 Euro dotierte Preis wird seit 2012 von Niedersachsen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Schleswig-Holstein vergeben.

dpa

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