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Norovirus grassiert im Norden: 500 Fälle in einer Woche

Krankheiten Norovirus grassiert im Norden: 500 Fälle in einer Woche

Das Norovirus breitet sich in Schleswig-Holstein weiter aus. Nach Angaben des Instituts für Infektionsmedizin der Universität Kiel wurden allein in der vergangenen Woche knapp 500 neue Fälle gemeldet.

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Elektronenmikroskopische Aufnahme von Noroviren.

Quelle: Gudrun Holland/Robert-Koch-Institut/Archiv

Barsbüttel. Seit Beginn der Erkrankungswelle vor fünf Wochen wurden mehr als 1500 Neuinfektionen gemeldet. Das sei die höchste Erkrankungszahl der vergangenen fünf Jahre, sagte Jörg Günther, der beim Gesundheitsamt des Kreises Stormarn für den Infektionsschutz zuständig ist, am Dienstag. 

Bei einem der Patienten aus einem Seniorenheim in Barsbüttel wurde das Norovirus inzwischen zweifelsfrei nachgewiesen. Bei anderen Patienten standen die Testergebnisse am Dienstag noch aus. In dem Heim wurden inzwischen weitere zwölf Erkrankungen gemeldet. Betroffen seien bislang nur Bewohner, Infektionen beim Personal seien bislang nicht bekannt, sagte Günther.

Der Erreger führt zu starkem Flüssigkeitsverlust und ist deshalb vor allem für Kleinkinder, alte Menschen und geschwächte Personen gefährlich. Das das Virus hochansteckend ist, verbreitet es sich vor allem in Einrichtungen wie Kindergärten und Altersheimen. 

dpa

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