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Online-Magazin "HH-Mittendrin" gibt wegen Geldmangels auf

Medien Online-Magazin "HH-Mittendrin" gibt wegen Geldmangels auf

Das Hamburger Online-Magazin "HH-Mittendrin" gibt nach rund dreieinhalb Jahren aus Geldmangel auf. "Wir können den redaktionellen Betrieb nicht länger finanzieren", erklärte Chefredakteurin Isabella David am Donnerstag auf der Homepage des Magazins.

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Hamburger Michel.

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Hamburg. Die Online-Zeitung war im Herbst 2012 an den Start gegangen und hatte sich durch seine Lokalberichterstattung über den Bezirk Hamburg-Mitte rasch großer Beliebtheit erfreut. Einen Namen machte sie sich vor allem durch ihre Twitter-Berichterstattung über die Krawalle und Demonstrationen, als die Polizei Teile von St. Pauli, Altona und vom Schanzenviertel zu einem Gefahrengebiet erklärt hatte.

Chefredakteurin David erklärte, der plötzliche hohe Bekanntheitsgrad nach der Demonstrationsberichterstattung sei auch mit dem Anspruch einhergegangen, wie eine vollbesetzte Redaktion tagesaktuell berichten zu können. "In der Realität haben wir jedoch alle in anderen Jobs unser Geld verdient und versucht unsere Autoren zu bezahlen." Hinter "HH-Mittendrin" habe nie ein großer Geldgeber oder Kredit gestanden. "Da wir es in den vergangenen Jahren nicht geschafft haben, "HH-Mittendrin" finanziell auf einen grünen Zweig zu bringen, mussten wir schweren Herzens die Entscheidung treffen, dass es von nun an nicht mehr weiter gehen wird", erklärte David.

dpa

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