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Parkgebühren per Handy zahlen - Verlust für Hamburg

Verkehr Parkgebühren per Handy zahlen - Verlust für Hamburg

Der Service für Autofahrer in Hamburg, Parkgebühren per Handy bezahlen zu können, zahlt sich für die Stadt bislang nicht aus. Wie aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Martina Koeppen an den Senat hervorgeht, wurden seit der Einführung im Jahr 2008 rund 230 000 Euro von der Stadt investiert.

Hamburg. Hinzu kommen jährliche Betriebskosten von rund 33 600 Euro. Dagegen wurden aber von 2009 bis 2011 jährlich nur rund 20 000 Euro eingenommen.

Laut Wirtschaftsbehörde sind rund 10 500 Parkplätze - mit Parkscheinautomat - an das System angeschlossen. Die Wirtschaftlichkeit des bargeldlosen Angebots wurde der Antwort zufolge noch nicht berechnet. Es handele sich um eine Zukunftstechnologie in der Erprobungsphase. Die SPD-Abgeordnete sagte dem Radiosender NDR 90,3: "Das Handy-Parken muss sofort auf den Prüfstand. Überall müssen wir Geld kürzen - und beim Parken zahlen wir drauf!". Nach dem Bericht des Senders hat der damalige CDU-geführte Senat das Projekt 2008 als "vorteilhaftes Parken im 21. Jahrhundert" gelobt. Die Zahl der Nutzer ist der Wirtschaftsbehörde nicht bekannt.

dpa

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