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Plädoyer im Prozess um Betrug mit Röntgenkontrastmitteln

Prozesse Plädoyer im Prozess um Betrug mit Röntgenkontrastmitteln

Im Hamburger Prozess um einen angeblichen Millionenbetrug bei der Abrechnung von Röntgenkontrastmitteln wird am heute das Plädoyer der Staatsanwaltschaft erwartet.

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Ein Hamburger Justizbeamter steht in einem Gerichtssaal.

Quelle: Christian Charisius/Archiv

Hamburg. Ein Radiologe (59), sein ehemaliger Geschäftsführer (59) und ein Apotheker (67) sollen die Krankenkassen um mehr als 34 Millionen Euro geschädigt haben. Die Gesellschaft des Radiologen soll in großen Mengen Röntgenkontrastmittel beim Arzneimittelgroßhandel des Apothekers gekauft und die Mittel in Einzeldosen abgerechnet haben.

Die Gewinne aus dem Mengenrabatt sollen zu 95 Prozent an die inzwischen insolvente Radiologie-Gesellschaft Hanserad geflossen sein. Die Anklage gegen den ehemaligen Geschäftsführer und den Apotheker lautet auf banden- und gewerbsmäßigen Betrug und Urkundenfälschung.

Der Radiologe wird mit Haftbefehl gesucht und hält sich vermutlich in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf. Die Verteidigung hat die Vernehmung des 59-Jährigen als Entlastungszeugen beantragt. Das Gericht hat ihm freies Geleit angeboten. Es wird aber nicht damit gerechnet, dass er kommt.

dpa

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