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Plötzlich Sommer: Rettungsschwimmer mit vielen Einsätzen

Wetter Plötzlich Sommer: Rettungsschwimmer mit vielen Einsätzen

Das warme Wetter beschert den Rettungsschwimmern an Nord- und Ostsee diese Woche viel Arbeit. "Wenn mehr Gäste am Strand sind, erhöht sich auch das Aufkommen der Einsätze", sagte Thies Wolfhagen, Landesgeschäftsführer der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) am Mittwoch.

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Ein Rettungsschwimmer springt während einer Rettungsübung von einem Boot.

Quelle: Peter Steffen/Archiv

Eckernförde. Und besonders an den Stränden in der Lübecker Bucht, wo sich auch zahlreiche Hamburger Tagesausflügler sonnten, sowie auf den Inseln vor den Küsten herrsche bereits Hochbetrieb. Sämtliche DLRG-Posten - inklusive der Außenstationen - seien nun besetzt. Bis zu 450 Lebensretter bewachen pro Tag die Strände. Weitere zusätzliche Kräfte sind angesichts des schönen Wetters DLRG-Chef Wolfhagen zufolge aktuell nicht geplant.

Die Einsätze der insgesamt 2700 ehrenamtlichen DLRG-Rettungsschwimmer in Schleswig-Holstein umfassen den Wespenstich genauso wie schwere Badeunfälle. Erst am Montag war auf Sylt der landesweit mutmaßlich erste Mensch in dieser Saison bei einem Badeunfall gestorben. Der 62-jährige Mann aus Hildesheim konnte am Strand von Hörnum nicht wiederbelebt werden. Die genaue Todesursache stand zunächst aber noch nicht fest.

Die DLRG rät Badegästen, genug zu trinken, sich am Strand auch mal in den Schatten zu setzen und sich vor dem Schwimmen abzukühlen. Zudem sollten sie sich vor Ort über mögliche Gefahren informieren.

dpa

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