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Staatsanwaltschaft geht von Unfall aus

Fall Marco K. Staatsanwaltschaft geht von Unfall aus

Die traurige Befürchtung wurde zur Gewissheit. Der 17-Jährige Lübecker, der nach einer Party vor drei Wochen verschwand, ist tot. Es gibt keine Hinweise auf ein Verbrechen. Die Staatsanwaltschaft vermutet einen tragischen Unfall.

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Der 17 Jahre alte Marco aus Lübeck ist tot.

Quelle: Polizei

Lübeck. Bei dem am Montag aus einem Teich in Lübeck-Schlutup geborgenen Toten handelt es sich tatsächlich um den seit drei Wochen vermissten 17-Jährigen. Beamte der polizeilichen Ermittlungsgruppe hätten den Jugendlichen zweifelsfrei identifiziert, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck, Günter Möller, sagte, die Obduktion des Leichnams habe keine Hinweise auf ein Verbrechen ergeben. „Es deutet alles auf einen tragischen Unfall hin“, sagte Möller.

Die Frage, ob der Jugendliche vor seinem Tod Alkohol oder Drogen konsumiert hatte, soll noch von der Gerichtsmedizin geklärt werden. „Wir haben entsprechende Untersuchungen in Auftrag gegeben, doch mit den Ergebnissen ist erst in einigen Wochen zu rechnen, sagte Möller.

Der 17-Jährige war am 24. November gegen 3.00 Uhr zuletzt in einem Party-Bunker im Lübecker Stadtteil Schlutup gesehen worden. Dort hatte er mit Freunden eine private Party gefeiert. Noch am Tag seines Verschwindens hatte die Polizei damit begonnen, die Umgebung abzusuchen. In den folgenden Tagen und Wochen setzte sie auch Suchhunde, Taucher und einen Hubschrauber der Bundespolizei ein. Der zur Discothek umgebaute Bunker befindet sich auf dem bewaldeten Gelände einer ehemaligen Munitionsfabrik. Dort gibt es eine Reihe kleinerer und größerer Teiche. In einem davon wurde der 17-Jährige am Dienstag an der Oberfläche treibend entdeckt.

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Lübeck

Im Fall des drei Wochen lang vermissten Marco K. aus Lübeck, dessen Leichnam am Montag in einem Teich im Stadtteil Schlutup entdeckt worden war, ist überraschend das Video einer Überwachungskamera aufgetaucht. Die Bilder zeigen einen Jugendlichen, den mehrere Bekannte von Marco gegenüber dem NDR identifiziert haben wollen.

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