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Polizei ermittelt nach Pfefferspray-Einsatz im Schwimmbad

Kriminalität Polizei ermittelt nach Pfefferspray-Einsatz im Schwimmbad

In einem Erlebnisbad in Norderstedt ist nach einem Handgemenge Sicherheitspersonal mit Pfefferspray gegen aufgebrachte Besucher vorgegangen. Vorausgegangen war ein Streit über die Badebekleidung einer Ägypterin.

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Das Erlebnisbad Arriba gerät nach kurzer Zeit erneut in die Schlagzeilen.

Quelle: Lukas Schulze/Archiv

Bad Segeberg. Die 34-Jährige aus Hamburg war mit einer Jeans bekleidet ins Kinderbecken gestiegen, wie die Polizei am Montag über den Zwischenfall vom Vortag berichtete. Als ein Bademeister sie aufforderte, entweder Badekleidung anzulegen oder das Bad zu verlassen, schritt der 31-jährige Ehemann ein.

In den Wortwechsel mischten sich auch zwei Familien, die mit der Ägypterin zusammen im Schwimmbad waren, und drei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes ein. Schließlich kam es zu Handgreiflichkeiten, die Sicherheitsmitarbeiter sprühten Pfefferspray. Polizeibeamte konnten die Streitenden trennen. Zwei der Geschädigten wurden ambulant ärztlich versorgt. Die Polizei ermittelt wegen des Pfefferspray-Einsatzes nun gegen die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes.

In dem Erlebnisbad in Norderstedt (Schleswig-Holstein) hatte es bereits Ende Februar einen Zwischenfall gegeben. Die Staatsanwaltschaft Kiel ermittelt gegen zwei 14 und 34 Jahre alte Flüchtlinge aus Afghanistan wegen des Verdachts der gemeinschaftlichen Vergewaltigung einer 14-Jährigen. Daraufhin wurden die Sicherheitsvorkehrungen erheblich verstärkt.

dpa

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