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Polizei fahndet nach Todesschützen

Überwachungskamera Polizei fahndet nach Todesschützen

Ein Unbekannter hat am Sonntag einen 22-Jährigen in Hamburg erschossen. Die Ermittler setzen nun auf die Hilfe der Bevölkerung und fahnden öffentlich nach dem Todesschützen. Ein Beteiligter an der Bluttat ist unterdessen wieder auf freiem Fuß.

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Mit diesem Foto aus einer Überwachungskamera fahndet die Polizei nach dem mutmaßlichen Schützen.

Quelle: Polizei Hamburg

Hamburg. Nach dem Hamburger Todesschützen läuft nun eine öffentliche Fahndung. Die Ermittler veröffentlichten am Mittwoch Fotos des Unbekannten aus Überwachungskameras rund um den Tatort, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Der Mann hatte am Sonntagmorgen mehrere Schüsse auf einen 22-Jährigen abgegeben und war dann zu Fuß geflohen. Das Opfer starb wenig später im Krankenhaus. Trotz umfangreicher Ermittlungen habe die Mordkommission die Identität des Täters bisher nicht klären können, hieß es. Die Behörden setzen daher jetzt auf die Hilfe der Bevölkerung.

Ein 25 Jahre alter Beteiligter, der sich am Dienstag der Justiz gestellt hatte, kam unterdessen wieder auf freien Fuß. Die Staatsanwaltschaft hatte einen Haftbefehl gegen ihn wegen Anstiftung zum Totschlag beantragt — der Haftrichter sah allerdings keinen dringenden Tatverdacht. Der Mann wurde daher Mittwochmittag wieder entlassen, wie Oberstaatsanwalt Wilhelm Möllers berichtete. Vor dem Haftrichter habe er zu den Vorwürfen geschwiegen.

Der 25-Jährige soll in die Bluttat verwickelt sein, hat aber nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht geschossen. Das ergebe sich aus den Überwachungsbildern, sagte Möllers. Die Behörde prüft nun, ob sie Beschwerde gegen die Entscheidung des Haftrichters einlegt.

Die tödliche Auseinandersetzung am Sonntagmorgen hängt nach Ansicht der Ermittler mit einer Schießerei im Mai vergangenen Jahres zusammen. Damals war der 25-Jährige — ein Wirt — vor einer Bar in der Nähe des jetzigen Tatorts in der Holstenstraße angeschossen worden. Die Polizei hatte den 22-Jährigen, der nun Opfer wurde, festgenommen.

Der mehrfach vorbestrafte 22-Jährige war nach bisherigen Angaben vor der Tat auf der Großen Freiheit im Vergnügungsviertel St. Pauli in einen Streit verwickelt. Die Auseinandersetzung war dann in der nahe gelegenen Holstenstraße eskaliert.

Bei dem Todesschützen soll es sich um einen etwa 25 Jahre alten, schlanken und 1,75 Meter großen Mann handeln. Auf den Überwachungsbildern trägt er ein helles Oberhemd und eine Jeans.

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Nach den tödlichen Schüssen auf einen 22-Jährigen in Hamburg ist ein Beteiligter wieder auf freiem Fuß. Die Staatsanwaltschaft hatte einen Haftbefehl gegen den 25-Jährigen wegen Anstiftung zum Totschlag beantragt - der Haftrichter sah allerdings keinen dringenden Tatverdacht.

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