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Polizei schießt auf 38-Jährigen: Weiter viele Fragen offen

Kriminalität Polizei schießt auf 38-Jährigen: Weiter viele Fragen offen

Nach den Schüssen von Polizeibeamten auf einen offenbar psychisch kranken 38-Jährigen im Hamburger Stadtteil Neuallermöhe West gehen die Ermittlungen weiter.

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Polizisten stehen in Hamburg-Neuallermöhe.

Quelle: Paul Weidenbaum/Archiv

Hamburg. "Die Umstände des Schusswaffengebrauchs sind nach wie vor unklar", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Montagvormittag. "Die beteiligten Polizeibeamten konnten noch nicht vernommen werden." Die Ermittlungen dauerten an. "Im Moment haben wir keine Anhaltspunkte, von einer rechtswidrigen Tat der Polizeibeamten auszugehen."

Der 38-Jährige soll nach Polizeiangaben vom Sonntag am Samstagabend mehrere Menschen mit einem Gegenstand bedroht haben. Die Staatsanwaltschaft geht nach derzeitigen Erkenntnissen davon aus, dass es sich dabei um einen Fahrradständer handelte. Zudem habe der Mann versucht, mehrere Fahrzeuge anzuhalten. Der mutmaßlich psychisch Kranke habe sich zuvor vermutlich selbst Verletzungen zugefügt.

Zwei alarmierte Polizeibeamte hätten Warnschüsse abgegeben, hieß es. Weil der 38-Jährige darauf nicht reagiert habe, hätten die Beamten auf ihn geschossen. Sie trafen ihn am Oberkörper. Der lebensgefährlich verletzte Mann kam in ein Krankenhaus und wurde notoperiert. "Er scheint stabil zu sein", sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

dpa

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