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Polizei warnt vor "Polenböllern" beim Public Viewing

Polizei Polizei warnt vor "Polenböllern" beim Public Viewing

Vor dem Zünden von gefährlichen "Polenböllern" beim Public Viewing oder bei anderen Veranstaltungen hat Schleswig-Holsteins Landeskriminalamt gewarnt. Beim Public Viewing mit 1500 EM-Fans am 12. Juni in der Lübecker Musik- und Kongresshalle habe ein sogenannter Polenböller fünf Zuschauer verletzt, teilte die Behörde am Dienstag mit.

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«Polenböller» in Hamburg auf einem Gelände der Feuerwehr.

Quelle: Bodo Marks/Archiv

Kiel. Der 27 Jahre alte Täter werde sich wegen gefährlicher Körperverletzung und Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion verantworten müssen.

Die in Deutschland verbotenen "Polenböller" seien mit erlaubtem Silvesterfeuerwerk nicht vergleichbar, betonte das LKA. Die Wirkungsweise sei nicht kalkulierbar, so dass schwere Verletzungen möglich sind. Das Zünden eines pyrotechnischen Gegenstandes innerhalb einer Menschenmenge sei ein Verbrechen und könne mit Freiheitsstrafe geahndet werden. So sei in Osnabrück einmal ein Fußballfan zu fünf Jahren Haft verurteilt worden, weil er mit einem gezündeten Böller Menschen verletzt hatte. Schon das Mitführen pyrotechnischer Gegenstände sei eine Straftat. Dafür habe das Landgericht Kiel vor kurzem einen jungen Mann zu einer Geldstrafe von 1500 Euro verurteilt.

dpa

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Ein Artikel von
Deutsche Presse-Agentur dpa

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