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Polizeigewerkschaft: Aufklärungsquote bei Einbrüchen gesunken

Kriminalität Polizeigewerkschaft: Aufklärungsquote bei Einbrüchen gesunken

Die Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen in Schleswig-Holstein ist im vergangenen Jahr nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) von über 12 Prozent auf etwa 10 Prozent gesunken.

Kiel. Dies sagte GdP-Landesgeschäftsführer Karl-Hermann Rehr am Dienstag in Kiel der Deutschen Presse-Agentur. Zugleich kritisierte Rehr: Die Hinweise der GdP im Sommer 2015 auf einen massiven Anstieg der Wohnungseinbrüche seien ohne Handeln der Politik verhallt. Im Winter, dem üblichen Schwerpunkt für Einbrüche, seien die Zahlen weiter drastisch gestiegen.

Das Innenministerium wollte die Angaben nicht kommentieren. Innenminister Stefan Studt (SPD) werde sich am Mittwoch auf einer Pressekonferenz zur Entwicklung der Einbruchskriminalität ausführlich äußern, hieß es.

NDR 1 Welle Nord hatte bereits vergangene Woche mit Quelle Landespolizeiamt berichtet, dass die Zahl der gemeldeten Einbrüche im November um 72 Prozent und im Dezember um 40 Prozent im Norden gestiegen seien - jeweils auf den Vorjahresmonat bezogen.

Bereits im November hatte Polizeisprecher Jürgen Börner gesagt, es sei 2015 insgesamt von einem Anstieg auszugehen. Mit Ausnahme Januar hätten in jedem Monat die Fallzahlen höher gelegen als 2014 und in den beiden Vorjahren. Für einen erheblichen Anteil an den Wohnungseinbrüchen und für die steigenden Fallzahlen machte die Polizei überregional agierende Banden vom Balkan und aus dem osteuropäischen Raum verantwortlich.

dpa

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