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Prozess gegen Vater wegen Misshandlung von Säugling in Hamburg

Prozesse Prozess gegen Vater wegen Misshandlung von Säugling in Hamburg

Er schlug den Säugling heftig auf den Kopf und schüttelte den Jungen. Ein Vater aus Hamburg muss sich nun vor dem Landgericht für seine Tat verantworten. Das Kind wird sich vermutlich von der Misshandlung nie wieder erholen.

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Vater muss sich nun vor dem Landgericht für seine Tat verantworten.

Quelle: Christian Charisius/Archiv

Hamburg. Weil er seinen drei Monate alten Sohn schwer misshandelt haben soll, muss sich von Donnerstag (9.00 Uhr) an ein junger Mann vor dem Hamburger Landgericht verantworten. Der Vater habe in der Nacht zum 29. April in Hamburg-Finkenwerder den schlafenden Jungen aus seinem Bett gehoben und ihm drei wuchtige Schläge gegen den Kopf verpasst, teilte die Anklagebehörde mit. Das Baby soll zuvor gequengelt haben.

Der damals 26 Jahre alte Vater soll das Kind anschließend am Morgen heftig geschüttelt haben, bis es zusammensackte und nicht mehr atmete. Der Angeklagte rief den Notarzt und fing mit der Wiederbelebung des Kindes an. Dennoch erlitt der Junge durch die Misshandlungen bleibende Hirnschäden, wie die Ankläger ausführten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann die Misshandlung von Schutzbefohlenen, schwere Körperverletzung sowie die Verletzung der Fürsorgepflicht vor.

dpa

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