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Prozess gegen mutmaßlichen Täter im Mai

Brandstiftung in Escheburg Prozess gegen mutmaßlichen Täter im Mai

Die Tat hatte große Empörung ausgelöst. Mit einer Brandstiftung hatte ein Mann in Escheburg versucht, den Einzug von Flüchtlingen in seine Nachbarschaft zu verhindern. Im Mai kommt er nun vor Gericht.

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Der Prozess gegen den mutmaßlichen Brandstifter von Escheburg beginnt am 7. Mai.

Quelle: Daniel Reinhardt/dpa

Lübeck. Knapp drei Monate nach einem Brandanschlag auf eine unbewohnte Flüchtlingsunterkunft in Escheburg (Kreis Herzogtum Lauenburg) beginnt am 7. Mai vor dem Landgericht Lübeck der Prozess gegen den mutmaßlichen Brandstifter. Das sagte Gerichtssprecher Stephan Bahlmann den „Lübecker Nachrichten“ (Sonntagausgabe). Für den Prozess seien zwei Tage angesetzt und elf Zeugen geladen.

Der 38 Jahre alte Finanzbeamte hatte nach Behördenangaben bei Polizei und Haftrichter die Tat vom 9. Februar gestanden. Demnach hatte er durch ein beschädigtes Fenster im Erdgeschoss Pinselreiniger aus einem Kanister in das Gebäude gekippt und den Kanister hinterhergeworfen. Anschließend hatte er die Flüssigkeit mit einem Streichholz angezündet. Dadurch gerieten eine Jalousie und Teile des Fußbodens in Brand — das Haus wurde unbewohnbar.

Mit der Tat hatte der Mann nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft verhindern wollen, dass in seiner unmittelbaren Nachbarschaft Flüchtlinge untergebracht werden. In das Haus sollten irakische Flüchtlinge einziehen.

Der Mann ist auf freiem Fuß. Ein Richter hatte den Haftbefehl gegen ihn unter Auflagen außer Vollzug gesetzt.

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