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Prozess nach Angriff auf Zeugin fortgesetzt

Prozesse Prozess nach Angriff auf Zeugin fortgesetzt

Nach einem Angriff auf eine Zeugin im Hamburger Landgericht braucht die junge Frau nicht erneut im Prozess gegen einen 39-Jährigen auszusagen. Alle Prozessbeteiligten verständigten sich am Montag darauf, nur noch über das Strafmaß zu verhandeln. Der Angeklagte soll die 25-Jährige im Dezember 2015 geschlagen und bedroht haben.

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Der Angeklagte und sein Verteidiger.

Quelle: Daniel Reinhardt

Hamburg. Er werde wieder "durchdrehen", soll er ihr unter Anspielung auf eine frühere Verurteilung wegen Mordes gesagt haben. Bei seiner Festnahme versuchte er nach Angaben der Staatsanwaltschaft, mit einem Messer auf den Kopf eines Polizisten einzustechen. Die Beamten stoppten ihn mit einem Schuss in die Beine.

Das Amtsgericht verurteilte ihn im Juni 2016 zu einem Jahr und vier Monaten Gefängnis. Dagegen legte der 39-Jährige Berufung ein. Als die 25-Jährige am ersten Tag der Berufungsverhandlung Ende Januar aussagte, sprang der Angeklagte auf, verletzte sie mit einer eingeschmuggelten Stichwaffe und würgte sie. Bei der Verhandlung am Montag trug der Angeklagte eine Fußfessel. Im Gerichtssaal waren sechs Wachtmeister anwesend.

dpa

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