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Prozess um Brand in Flensburger Schule beendet

Prozesse Prozess um Brand in Flensburger Schule beendet

Der Berufungsprozess gegen einen Teenager wegen schwerer Brandstiftung ist vor dem Flensburger Landgericht zu Ende gegangen. Über das Ergebnis wollte ein Gerichtssprecher jedoch am Dienstagmittag keine Auskunft geben.

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Die ausgebrannt Oberetage in der Comenius-Schule in Flensburg.

Quelle: Karsten Sörensen/Archiv

Flensburg. "Der gesamte Prozess und auch die Verkündung der Entscheidung fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt", sagte er. Dem Jugendlichen war vorgeworfen worden, gemeinsam mit seinem älteren Bruder im November 2013 die Comenius-Schule in Flensburg angezündet zu haben.

Die bei der Tat 15 und 18 Jahre alten Teenager waren Ende 2015 in erster Instanz zu Gefängnisstrafen von zwei Jahren und zwei Monaten beziehungsweise drei Jahren verurteilt worden. Gegen das Urteil legten sie Berufung ein. Der Ältere, der in dem Verfahren zusätzlich wegen Raubes und anderer Taten verurteilt worden war, zog seinen Antrag dem Gerichtssprecher zufolge aber zurück.

Andere Schüler hatten die Polizisten damals auf die Spur der beiden geführt, der Jüngere gestand daraufhin die Tat. Er ging zu dem Zeitpunkt noch auf die Gemeinschaftsschule, der ältere Bruder hatte sie bereits verlassen. Die Comenius-Schule musste nach dem Brand vorübergehend geschlossen werden.

dpa

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Deutsche Presse-Agentur dpa

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