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Prozess um Brandstiftung mit Todesfolge: Angeklagter gesteht

Prozesse Prozess um Brandstiftung mit Todesfolge: Angeklagter gesteht

Fünfeinhalb Monate nach einem Hotelbrand am Hamburger Hauptbahnhof hat am Dienstag der Prozess gegen einen 46-Jährigen vor dem Landgericht begonnen. Der Angeklagte aus Niedersachsen gestand in einer Stellungnahme die Tat.

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Der Haupteingang zum Strafjustizgebäude in Hamburg.

Quelle: Christian Charisius/Archiv

Hamburg. "Ich bedauere sehr, dass durch mein Verhalten ein Mensch gestorben ist", sagte der Mann. Er sei alkoholabhängig und zur Tatzeit stark betrunken gewesen.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann Brandstiftung mit Todesfolge vor. Er soll den Brand am 20. April in dem Hotel verursacht haben, bei dem ein 32-jähriger Gast aus Bhutan in den Flammen starb. Der Angeklagte soll im Erdgeschoss des Hotels mit einem Feuerzeug einen Teppich angezündet haben. Die Flammen breiteten sich anschließend über Treppe, Decken und Eingangstür des Hauses aus. Zehn weitere Gäste im Alter zwischen 19 und 80 Jahren wurden mit Rauchvergiftungen ins Krankenhäuser gebracht.

dpa

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