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Prozess um Schüsse im Rotlichtmilieu

Prozesse Prozess um Schüsse im Rotlichtmilieu

Nach fast einjähriger Verhandlung hat der Prozess um einen blutigen Streit im Hamburger Rotlichtmilieu erneut eine überraschende Wendung genommen. Das im März 2015 in Stadtteil Marienthal schwer verletzte Opfer meldete sich beim Hamburger Landgericht per Fax und zog seine belastende Aussage gegen den 35 Jahre alten Angeklagten zurück.

Hamburg. Er habe bei seiner polizeilichen Vernehmung unter Psychopharmaka gestanden, die Beamten hätten ihm den Namen des Angeklagte "suggeriert", erklärte der 30-Jährige aus Mallorca, wie am Montag vor Gericht bekannt wurde.

In einem weiteren Schreiben, das der Richter am Montag verlas, beteuerte der bei der Tat schwer verletzte Mann, auch der Zwillingsbruder des Angeklagten habe nicht auf ihn geschossen. Der Zwillingsbruder erschien anschließend vor Gericht, weigerte sich aber entgegen seiner Ankündigung, auszusagen.

dpa

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