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Prozess um einbetonierte Leiche in Hamburger Lokal begonnen

Prozesse Prozess um einbetonierte Leiche in Hamburger Lokal begonnen

Ein halbes Jahr nach dem Fund einer einbetonierten Leiche in einem Hamburger Restaurant hat am Mittwoch ein Prozess gegen den Koch des Lokals begonnen. Dem 52-Jährigen wird vorgeworfen, einen Schutzgelderpresser getötet zu haben.

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Ermittler stehen vor einem Restaurant in Hamburg.

Quelle: Bodo Marks/Archiv

Hamburg. Die Anklage lautet auf Totschlag.

Das spätere Opfer soll den Angeklagten in den Jahren zuvor mehrfach gezwungen haben, erhebliche Beträge für den angeblichen Schutz des Lokals in der Nähe des Hauptbahnhofs zu zahlen. Als der polizeibekannte Mann am Abend des 30. September 2015 erneut Geld verlangte, hantierte er laut Anklage demonstrativ mit einer Pistole vor dem Koch. Dieser habe sich die Waffe gegriffen und ihn mit einem Kopfschuss getötet. Die Leiche des 49-Jährigen habe der Koch in eine Grube in einem Abstellraum gelegt und mit Baumaterial zugeschüttet, erklärte die Staatsanwaltschaft. Am 18. November hatten die Ermittler den Toten aus dem Fußboden geborgen.

dpa

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