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Raubüberfall auf Autofahrerin: Vorfall von Opfer erfunden

Kriminalität Raubüberfall auf Autofahrerin: Vorfall von Opfer erfunden

Eine 28-Jährige, die in der vergangenen Woche behauptet hatte, in ihrem Auto in Hamburg-Stellingen ausgeraubt worden zu sein, hat den Raub nach eigenen Angaben erfunden.

Hamburg. Das habe sie am Mittwoch gestanden, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte. Die Frau hatte am vergangenen Freitag berichtet, von zwei maskierten Männern in ihrem Auto überfallen worden zu sein. Die Männer hätten ihre Beifahrertür an einer roten Ampel aufgerissen, sie mit einem Messer bedrohten und dann ihre Handtasche mit Bargeld, ihrem Handy und ihrem Ehering geraubt. Sie erklärte nun, dass diese Angaben falsch seien und dass ihr stattdessen ihre Handtasche aus ihrem geparkten Auto gestohlen worden sei.

Der Fall hatte zunächst für Aufsehen gesorgt, weil am gleichen Tag eine 34-Jährige Frau über einen ähnlichen Überfall in Hamburg-Bergedorf berichtet hatte. Die Frau gab an, von einem Unbekannten mit einer Schreckschusswaffe in ihrem Auto bedroht worden zu sein, als sie auf einem Seitenstreifen parkte. Der Mann habe die Frau geschlagen, sie aus dem Auto geworfen und sei dann damit davongefahren. Die Frau erlitt leichte Schürfwunden. Trotz einer Großfahndung, war der Autodieb zunächst entkommen.

dpa

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