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Raubüberfall war vorgetäuscht - Ehefrau unter Verdacht

Kriminalität Raubüberfall war vorgetäuscht - Ehefrau unter Verdacht

Überraschende Wendung bei den Ermittlungen zu einem angeblichen Raubüberfall auf ein Lübecker Ehepaar: Jetzt steht die 25 Jahre alte Ehefrau im dringenden Verdacht, mit einem Messer auf ihren schlafenden Mann eingestochen zu haben.

Lübeck. Bei einer Durchsuchung des Hauses seien die Tatwaffe und auch die angeblich geraubte Geldbörse sichergestellt worden, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Die 25-Jährige sei vorläufig festgenommen worden, sagte er.

Am Montag hatte die Frau am frühen Morgen die Polizei gerufen, weil sie und ihr Mann angeblich von zwei unbekannten Männern in ihrem Haus in Lübeck-Kücknitz überfallen worden waren. Die Täter hätten gegen 5.40 Uhr an der Haustür geklingelt, die öffnende Frau beiseite gestoßen und den 34 Jahre alten Ehemann ins Obergeschoss gedrängt. Als die Polizei eintraf, fanden sie den 34-Jährigen blutüberströmt in der Küche. Er wurde in die Lübecker Uniklinik gebracht und dort stationär aufgenommen. Er werde das Krankenhaus in Kürze wieder verlassen können, hieß es am Dienstag. Angaben zu möglichen Hintergründen der Tat machte der Polizeisprecher nicht.

dpa

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