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Reederei verteidigt "Deutschland"-Ausflaggung

Schifffahrt Reederei verteidigt "Deutschland"-Ausflaggung

Die Reederei Peter Deilmann hat die kritisierten Pläne zur Ausflaggung des ZDF-Traumschiffs "Deutschland" als marktübliche unternehmerische Entscheidung verteidigt.

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Reederei: «Traumschiff bleibt Traumschiff».

Quelle: Reederei Peter Deilmann

Neustadt i.H./München. "Wir möchten uns in eine ähnliche Situation bringen wie die Mitbewerber, was die Planbarkeit von bestimmten Rahmenbedingungen angeht", sagte Unternehmenssprecherin Kornelia Kneissl am Sonntag in München. "Im Markt treffen wir auf Verständnis, wenn wir die Beweggründe nennen."

Die "Deutschland" ist das einzige seegängige Kreuzfahrtschiff, das noch unter deutscher Flagge fährt. Zum genauen Zeitpunkt des Registerwechsels wollte die Sprecherin keine Auskunft geben. Ursprünglich hatte die Reederei mit Sitz in Neustadt i.H. diesen Schritt für den Sommer angekündigt.

"Wenn Mitarbeiter offene Fragen zum Registerwechsel haben, dann sprechen wir darüber und suchen Lösungen", sagte Kneissl zu der Kritik, die Reederei wolle auf Kosten der Besatzung sparen. Es gebe keine Absicht, die Crew zu verändern. "Der Charakter des Schiffes wird nicht verändert. Traumschiff bleibt Traumschiff." Einsparungen, die mit einem Flaggenwechsel erzielt würden, sollten in die Qualität des Produktes investiert werden.

dpa

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