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Neuer Ärger bei der Sanierung

Rendsburger Kanaltunnel Neuer Ärger bei der Sanierung

Es gibt neuen Ärger bei der Sanierung des Rendsburger Kanaltunnels. Es kommt zu Verzögerungen bei der Fertigstellung der Oströhre, die eigentlich für diesen Sommer geplant war.

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Die Oströhre des Rendsburger Kanaltunnels sollte eigentlich im Sommer fertig sein. Derzeit fließt der gesamte Verkehr durch die Weströhre.

Quelle: Malte Kühl

Rendsburg. Ob das zu schaffen ist, steht derzeit nicht fest. Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) konnte am Freitag noch nicht sagen, wie lange die Arbeiten am Ende dauern werden. Der geplante Abschluss der kompletten Sanierung Ende 2016 sei aber weiter das Ziel.

 Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung versuche diesen Termin zu halten, erklärte Claudia Thoma, Sprecherin der WSV-Generaldirektion in Kiel. Im Februar hatte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, die Stadt Rendsburg besucht und einen Abschluss der Arbeiten bis Ende 2016 garantiert. Doch nun habe es beim Einbau von Regenauffangrinnen am Eingang der Tunnelröhre Probleme gegeben, sagte Thoma. Durch Veränderungen in den Bauvorschriften könnten diese nicht so montiert werden wie geplant. Dadurch verzögerten sich auch weitere Bauschritte.

 Mitte 2011 hatten die Bauarbeiten an dem Tunnel begonnen. Bis Ende 2013 wollte die WSV damit fertig sein. Immer wieder gab es neue Probleme, der Termin für die Fertigstellung wurde mehrfach verschoben. Dann sicherte der Staatssekretär das neue Datum zu. Zurzeit wird die Oströhre des Tunnels saniert. Der Verkehr wird über die beiden Spuren der Weströhre geleitet und lässt das Bauwerk für Autofahrer zum Nadelöhr werden. Staus und Unfälle strapazieren die Nerven der Tunnelnutzer zusätzlich.

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