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Rettung von Kind unter U-Bahn: Kein Routine-Einsatz

Kriminalität Rettung von Kind unter U-Bahn: Kein Routine-Einsatz

Die Rettung des von seiner Mutter vor eine U-Bahn gestoßenen Kindes war für eine Hamburger Feuerwehrfrau keine Routine-Einsatz. In ihren zwölf Dienstjahren habe sie noch kein Kind aus einer solchen Lage retten müssen, sagte Oberbrandmeisterin Maike Schier am Donnerstag.

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Maike Schier, Retterin des von seiner Mutter vor eine U-Bahn gestoßenen Kindes.

Quelle: D. Bockwoldt

Hamburg. Ihre Gefühle, als sie den unter einem Zug eingeklemmten Jungen sah, beschrieb die 38-Jährige so: "Da musste man erstmal - nicht schlucken. Also, wir sind ja da, um zu helfen." Weil sie mit 1,60 Meter nicht so groß sei, habe sie zu dem Kind unter den Zug kriechen sollen. Sie habe die Hand des Jungen gehalten und mit ihm geredet. Der Elfjährige war von seiner vermutlich psychisch kranken Mutter an der Station Hoheluftbrücke vor eine einfahrende Bahn gestoßen worden. Ihm wurde ein Fuß abgetrennt, zudem erlitt er einen Beckenbruch. Inzwischen ist er außer Lebensgefahr.

dpa

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