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Rund 230 HIV-Neuinfektionen in Hamburg

Gesundheit Rund 230 HIV-Neuinfektionen in Hamburg

Etwa 230 Menschen haben sich in Hamburg nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) im vergangenen Jahr neu mit HIV angesteckt. Wie im bundesdeutschen Trend mit 3200 Neuinfektionen ist diese Zahl im Vergleich zu den Vorjahren konstant, wie das Institut am Montag in Berlin mitteilte.

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Rote Schleifen, Symbol der Solidarität mit HIV-Positiven und Aids-Kranken.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Hamburg. "Die Empfehlung, Kondome zu verwenden, bleibt Grundpfeiler der HIV-Prävention und hat nichts an Aktualität verloren", hieß es. Die Experten sehen HIV und Aids weiter als "Gesundheitsrisiko in Deutschland". 

Am stärksten betroffen seien Männer, die Sex mit Männern haben - in dieser Gruppe steckten sich in Hamburg geschätzt 170 Menschen neu an. Die übrigen Ansteckungen kämen zustande bei heterosexuellem Sex (45 Fälle) und durch verunreinigte Nadeln beim Drogenkonsum (15 Fälle). Ende 2015 lebten den Schätzungen zufolge rund 6700 Menschen mit HIV in Hamburg, davon rund 940 ohne es zu wissen.

Die Schätzungen anhand von Modellrechnungen zu neuen Infektionen sind nicht zu verwechseln mit der Zahl der Neudiagnosen, bei denen HIV tatsächlich festgestellt wird. Das passiert in der Regel später, da HIV über viele Jahre keine auffälligen Beschwerden verursacht. Das Humane Immunschwächevirus (HIV) ist die Ursache für die Immunschwächekrankheit Aids.

dpa

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