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Schlag gegen Drogenhändler: Zwei Verdächtige in U-Haft

Kriminalität Schlag gegen Drogenhändler: Zwei Verdächtige in U-Haft

Drogenfahnder aus Hamburg und Lübeck haben bei einer Razzia in Hamburg mehr als 100 Kilo Haschisch und Marihuana beschlagnahmt. Außerdem stellten sie Gold- und Silberbarren, Schmuck und Bargeld im Wert von 85 000 Euro sicher.

Hamburg/Lübeck. Zwei 50 und 57 Jahre alte Männer sitzen in Untersuchungshaft, wie der Zoll am Donnerstag mitteilte. Die Drogen haben den Angaben zufolge einen Schwarzmarktwert von etwa 650 000 Euro.

Der ältere Verdächtige soll in seiner Wohnung im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel seit Jahren einen schwunghaften Handel mit Rauschgift betrieben haben. Der Jüngere aus Hamburg-Altona soll im vergangenen Jahr als Drogenbeschaffer eingesprungen sein, nachdem die bisherigen Lieferanten - eine Gruppe aus Schleswig - aufgeflogen waren.

Am Dienstag durchsuchten 40 Beamte von Polizei und Zollfahndung Wohnungen in Eimsbüttel, Altona und Stellingen. Dabei stellten sie auch eine Schusswaffe und Munition sicher. Ins Rollen gekommen waren die Ermittlungen bereits im April 2014, als Lübecker Drogenfahnder im Raum Bad Segeberg eine Marihuanaplantage entdeckten, die von der Gruppe aus Schleswig betrieben wurde. Von dort führte die Spur zu dem 57-Jährigen aus Hamburg. 

dpa

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