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Elbphilharmonie soll sicherer werden

Schluss mit Stolperfallen Elbphilharmonie soll sicherer werden

Nach zahlreichen Stürzen und Beschwerden will die Hamburger Kulturbehörde die Sicherheit für Besucher der Elbphilharmonie deutlich erhöhen.

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Insbesondere die Sicherheit der Treppen steht im Vordergrund.

Quelle: Christian Charisius

Hamburg. Wie das "Hamburger Abendblatt" berichtete, sollen Nachbesserungsarbeiten an Hamburgs neuestem Kulturwahrzeichen in Absprache mit dem Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) noch in der Sommerpause bis Anfang August vorgenommen werden. Insbesondere die Sicherheit der Treppen stehe dabei im Vordergrund. Rund 300 000 Euro werden für die Nachbesserungsarbeiten veranschlagt. Die Kosten seien durch Projektrücklagen gedeckt.

"Die meisten Stürze ereignen sich im Großen Saal", erklärte Jochen Margedant, der behördeninterne Projektleiter. Die vom BSVH als "gefährliche Stolperfallen" bezeichneten Treppen im Saal sowie im Foyer sollen nun eine 15 Millimeter breite Gummileiste erhalten, die am Rand in die Stufen eingefräst wird. Am Beginn der Treppenabsätze sollen zusätzlich zwei breitere Gummileisten hintereinander angebracht werden. Zusätzlich erhalten alle Glastüren und Scheiben Punktemarkierungen zur Verbesserung der Sichtbarkeit.

Die Neuerungen sollen auch den 3000 blinden und rund 40 000 sehbehinderten Hamburgern sowie Touristen mit einer Seheinschränkung die Möglichkeit geben, sich ohne fremde Hilfe in der Elbphilharmonie zurechtzufinden.

Von lno

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