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Schöffe bringt Kiez-Prozess zum Platzen

Prozesse Schöffe bringt Kiez-Prozess zum Platzen

Ein Kiez-Prozess in Hamburg ist geplatzt. Das Amtsgericht folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erklärte einen Schöffen für befangen. Damit müsse der seit dem 4. Juni laufende Prozess komplett neu aufgerollt werden, teilte das Gericht am Donnerstag mit.

Hamburg. Der 57 Jahre alte Schöffe hatte mit der Anwältin Nadine Werner, die einen der Angeklagten vertritt, vertraulichen Kontakt aufgenommen und sich in E-Mails angebiedert. Die vier Männer sind wegen Körperverletzung angeklagt. Sie sollen auf St. Pauli einen Türsteher angegriffen haben. Einer von ihnen soll auch drei Frauen verletzt haben. Zwei der Angeklagten sitzen seit Monaten in Untersuchungshaft und sollen jetzt freikommen. Dagegen hat die Staatsanwaltschaft Einspruch eingelegt.

dpa

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