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Segler mit Wikingerschiff verunglückt

Im Nebel gestrandet Segler mit Wikingerschiff verunglückt

Ein hölzerner Wikingerschiff-Nachbau ist auf der Fahrt nach Haithabu am Donnerstagabend in der Ostsee nahe Darßer Ort gestrandet. Die zwölf Segler aus Russland und Polen, die mit der "Orzel Jumne" von Stralsund nach Schleswig-Holstein unterwegs waren, wurden von Seenotrettern nach längerer Suche am Strand gefunden.

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Rettungsboote mussten am Donnerstag den Nachbau eines Wikingerschiffes in den Nothafen Darsser Ort bringen. Nach einer Nebelfahrt war das Schiff vor der Halbinsel gestrandet.

Quelle: DgzRS

Darßer Ort. Samt Boot wurden sie in den Nothafen Darßer Ort gebracht, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Freitag mitteilte. Die Segler hatten einen Notruf abgesetzt, ohne ihre genaue Position anzugeben. Erschwert wurde die Suche durch Nebel. Das zwölf Meter lange Boot mit nur 40 Zentimetern Tiefgang hat bei dem Unglück offenbar keinen Schaden genommen, wie ein DGzRS-Sprecher in Bremen sagte.

Die Segler übernachteten an Bord im Nothafen und wollten ihre Fahrt nach Haithabu fortsetzen. "Die Segler haben viel Glück gehabt", sagte der Vormann des zu Hilfe geeilten Seenotrettungsbootes "Theo Fischer", Lutz Griesberg. "Wir hatten Nordostwind Stärke drei. Bei nur etwas mehr Wind wäre ihre Lage noch viel gefährlicher gewesen." In Haithabu soll auch am Wochenende 14./15. Juli das größte Wikingerschiff-Treffen Europas stattfinden.

dpa

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