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Sohn vor U-Bahn gestoßen: Mutter in Psychiatrie eingewiesen

Prozesse Sohn vor U-Bahn gestoßen: Mutter in Psychiatrie eingewiesen

Das Hamburger Landgericht hat eine Mutter, die ihren Sohn vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen hat, auf unbestimmte Zeit in die Psychiatrie eingewiesen. Die Tat sei schockierend, sagte die Vorsitzende Richterin Ulrike Taeubner am Montag in der Urteilsbegründung.

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Eine U-Bahn fährt in Hamburg in den Bahnhof Hoheluftbrücke ein.

Quelle: Daniel Bockwoldt/Archiv

Hamburg. Die Strafkammer sei jedoch überzeugt, dass die Angeklagte wegen einer krankhaften Störung nicht schuldfähig sei. Sie habe Stimmen gehört, die ihr die Tat befahlen.

Die 32-Jährige hatte am 18. Oktober ihren damals elfjährigen Sohn an der Station Hoheluftbrücke vor einen Zug gestoßen. Die U-Bahn überrollte den Jungen und verletzte ihn lebensgefährlich. Er erlitt zwei Beckenbrüche und verlor den linken Unterschenkel. Das Gericht verurteilte die Mutter wegen versuchten Totschlags sowie schwerer und gefährlicher Körperverletzung.

dpa

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