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Soko im Fall Drage wird personell verschlankt

Notfälle Soko im Fall Drage wird personell verschlankt

Die Sonderkommission zur Suche nach der vermissten Frau aus Drage sowie ihrer Tochter wird verkleinert. "Das Personal wird auf drei Leute reduziert", sagte am Dienstag Jan Krüger, Sprecher der Polizeiinspektion Harburg.

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Nach der erfolglosen Suche wird die Sonderkommission verkleinert.

Quelle: Philipp Schulze/Archiv

Harburg/Drage. Am Donnerstag war eine mehrtägige Suche in einem See bei Buchholz ohne Ergebnis beendet worden. Das war die bislang heißeste Spur bei der Suche nach der vermissten 43-Jährigen und der zwölf Jahre alten Tochter. Sie werden seit Beginn der Sommerferien vermisst. Der 41 Jahre alte Vater wurde am 31. Juli tot aus der Elbe bei Lauenburg geborgen. Die Ermittler gehen von einem Familiendrama aus.

Es gebe noch "Restarbeiten" zu erledigen, sagte Krüger. Eine wirklich heiße Spur sei aber nicht mehr dabei. "Wir bekommen noch ein, zwei, drei Mails pro Tag", erzählte er. Die Akte werde aber noch nicht geschlossen. Sollte es wieder neue Hinweise geben, werde die Polizei ihnen nachgehen, auch gegebenenfalls wieder das Personal erhöhen. "Im Moment ist es ein Vermisstenfall, der noch nicht geklärt werden konnte."

Zwischenzeitlich hatte die Polizei 25 Ermittler angesetzt. Der Fall war vorvergangene Woche Thema in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst". Eine Zeugin hatte sich gemeldet, woraufhin der See bei Buchholz ins Visier der Polizei geriet.

dpa

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