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Sozialsenatorin bestürzt über Tod des kleinen Taylers

Kriminalität Sozialsenatorin bestürzt über Tod des kleinen Taylers

Der Fall hat Entsetzen in Hamburg ausgelöst: Ein Baby soll so schwer geschüttelt worden sein, dass es an den Folgen starb. Im Verdacht stehen seine Mutter und ihr Lebensgefährte. Das Jugendamt soll die Familie betreut haben.

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Das Leben des verletzten Jungen konnte nicht gerettet werden.

Quelle: Axel Heimken/Archiv

Hamburg. Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) ist bestürzt vom Tod des zwölf Monate alten Jungen, der schwer misshandelt worden sein soll. "Der Tod des kleinen Tayler erschüttert meine Behörde - und mich persönlich. Wir nehmen Anteil an seinem Tod und sind tief betrübt", erklärte Leonhard am Sonntag. Der Junge war eine Woche nach seiner Einlieferung in das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) gestorben. Das Baby erlag nach Angaben von Oberstaatsanwalt Carsten Rinio am Samstagabend seinen Verletzungen.

Leonhard sagte weiter, "wir brauchen Klarheit darüber, welche Maßnahmen der Allgemeine Soziale Dienst zum Kinderschutz ergriffen hat und warum es trotz der Hilfen zum Tod des Jungen kam". Sobald Ergebnisse einer umfangreichen Prüfung vorliegen, würden parlamentarischen Gremien und die Öffentlichkeit informiert. Medienberichten zufolge wurde die Familie vom Jugendamt betreut. Tayler wurde nach Rinios Angaben vermutlich durch Schütteln erheblich verletzt. Ermittelt werde gegen die 22 Jahre alte Mutter des Kindes und ihren 26 Jahre alten Lebensgefährten, der nicht der Vater sei.

dpa

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