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Fliegerbombe entschärft

Hamburg Elbbrücken Fliegerbombe entschärft

Eine Bombenentschärfung nahe den Hamburger Elbbrücken wird für viele Auto- und Bahnfahrer zur Geduldsprobe. Mitten im Nachmittagsverkehr muss der Kampfmittelräumdienst einen gefährlichen Blindgänger unschädlich machen.

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Für die Entschärfung müsse ab 15.30 Uhr das Gelände im Umkreis von 300 Metern evakuiert werden. Auch die Elbbrücken müssten voraussichtlich eine Stunde lang gesperrt werden.

Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa

Hamburg. Nahe den Hamburger Elbbrücken ist am Mittwoch eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Der 500 Pfund schwere Blindgänger war bei Sondierungsarbeiten östlich der Hafencity entdeckt worden, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Der Bahn- und Straßenverkehr musste am Nachmittag für gut eine Stunde unterbrochen werden. Das Baugelände an der Norderelbe ist derzeit unbewohnt, so dass die Evakuierung keine Probleme bereitete. Nach der Entschärfung wurden die Absperrmaßnahmen sogleich wieder aufgehoben.

Die amerikanische Sprengbombe sei bei Sondierungsarbeiten entdeckt worden, sagte der Feuerwehrsprecher. Sie lag in einer Baugrube. Der Kampfmittelräumdienst habe den Sprengkörper zunächst mit einem Sandstrahler säubern müssen, um den Zünder zu erkennen. Dann sei der Aufschlagzünder fachgerecht entschärft worden.

Die Sperrung der Elbbrücken, über die der der Autoverkehr zur A255 sowie der gesamte Bahnverkehr in Richtung Hannover und Bremen verläuft, führte zu erheblichen Behinderungen. „Es ist derzeit kein Geschenk, durch die Stadt zu fahren“, schilderte der Feuerwehrsprecher seine eigene Erfahrung.

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