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Ständig 3000 Haftbefehle im Norden - "Kein Vollstreckungsdefizit"

Justiz Ständig 3000 Haftbefehle im Norden - "Kein Vollstreckungsdefizit"

Die Polizei in Schleswig-Holstein muss regelmäßig etwa 3000 Haftbefehle "abarbeiten", sieht sich mit der Aufgaben aber nicht überfordert. "Wir haben kein Vollzugsdefizit", sagte der Sprecher des Landeskriminalamtes Uwe Keller am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa.

Kiel. Es gebe aber klare Prioritäten: "Je schwerer das Delikt, desto intensiver fahnden wir nach dem Straftäter." Dass sich Haftbefehle in dieser Größenordnung aufstauen, ist nicht ungewöhnlich: So liegen derzeit für mehr als 8500 Niedersachsen noch unerledigte Haftbefehle vor. Meist handelt es sich um sogenannte Vollstreckungshaftbefehle, etwa wenn jemand eine Geldstrafe nicht bezahlen kann oder will. In Schleswig-Holstein werde diese laut LKA in der Regel binnen ein bis vier Wochen vollstreckt.

dpa

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