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Stockender Auftakt im Zahngold-Prozess gegen Friedhofsmitarbeiter

Justiz Stockender Auftakt im Zahngold-Prozess gegen Friedhofsmitarbeiter

Sieben ehemalige Hamburger Friedhofsmitarbeiter die jahrelang Zahngold von eingeäscherten Toten gestohlen haben sollen, müssen sich seit Mittwoch vor dem Landgericht der Hansestadt verantworten.

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Krematorium des Hauptfriedhofs Öjendorf.

Quelle: Marcus Brandt/Archiv

Hamburg. Die Ehefrau eines mittlerweile gestorbenen Friedhofsmitarbeiters ist in dem Prozess wegen Beihilfe angeklagt. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten vor, zwischen 2005 und 2010 mehrere Kilo Zahngold jeweils aus der Asche genommen und danach für über eine halbe Millionen Euro verkauft haben. Ein Geschäftsführer einer Firma für Münzen und Edelmetalle muss sich zudem wegen Hehlerei verantworten.

Der Prozess wurde nach Verlesung der Anklage aber unterbrochen. Bereits der Auftakt war stockend verlaufen: Zunächst wurde das Verfahren gegen einen Angeklagten abgetrennt. Der Verteidiger hatte dem Gericht mitgeteilt, dass sein Mandant gehörlos sei und dem Verfahren deshalb nicht folgen könne. Der Prozess wird an diesem Freitag fortgesetzt.

dpa

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