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Strafverfahren nach Massenvergiftung mit Drogen

Notfälle Strafverfahren nach Massenvergiftung mit Drogen

Nach einer Massenvergiftung mit 29 Verletzten in Handeloh (Kreis Harburg) hat die Polizei Strafverfahren gegen die Beteiligten eingeleitet. Sie sollen am Freitag Halluzinogene eingenommen, sich selbst verletzt und somit einen Großrettungseinsatz verursacht haben, sagte ein Polizeisprecher am Samstagmorgen.

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Nach der Einnahme einer Droge mussten mehrere Leute notärztlich versorgt werden.

Quelle: Christian Butt

Handeloh. Bei der Droge habe es sich um das in Deutschland seit Ende 2014 verbotene "2C-E" gehandelt, in Szenekreisen auch als "Aquarust" bekannt. Hinweise darauf, dass die Betroffenen zur Einnahme der Droge gezwungen worden seien, gebe es nicht.

Mehr als 150 Rettungskräfte waren am Freitagnachmittag im Einsatz, um die in einem Tagungszentrum herumtorkelnden 29 Menschen im Alter zwischen 25 und 55 Jahren in Krankenhäuser zu bringen. Nach Angaben vom Freitag handelte es sich um mehr als 30 Verletzte. Am Samstag sprach die Polizei nur noch von 29 Verletzten.

Sie litten unter Wahnvorstellungen, Krämpfen, Schmerzen, Luftnot und Herzrasen, wie ein Kreissprecher der Feuerwehr am Freitag sagte. Sie seien beim Eintreffen der Rettungskräfte kaum ansprechbar gewesen, lebensbedrohlich verletzt sei jedoch niemand gewesen.

Die Polizei hat die Sicherung des Tatortes in der Zwischenzeit abgeschlossen. Weshalb die Menschen die verbotene Droge einnahmen, konnte der Sprecher am Samstagmorgen zunächst nicht sagen.

dpa

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