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Kreuzfahrer auf der Ostsee umgeleitet

Sturm Kreuzfahrer auf der Ostsee umgeleitet

Die Sturmtief Renate hat am Mittwoch auch die Schifffahrt auf der Ostsee getroffen. Das Kreuzfahrtschiff „Sea Princess“ musste das Einlaufen in Warnemünde absagen. Das 261 Meter lange Schiff sollte gegen 6 Uhr von Riga kommend in Seekanal zur Warnowmündung einlaufen.

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„Sea Princess“ setzte die Reise nach Dover in Großbritannien fort.

Quelle: Frank Behling

Warnemünde/Kiel. Da aber durch das Sturmtief der Wind zu stark war, hatte sich der Kapitän dann entschlossen, das Einlaufmanöver abzubrechen.

„Sea Princess“ setzte schließlich die Reise nach Dover in Großbritannien fort. Kurzzeitig hatte die Reederei auch Kiel als Ausweichhafen geplant, dies jedoch wieder verworfen. Ein Großteil der 2000 Passagiere hatten von Warnemünde aus Ausflüge nach Berlin gebucht. Diese Ausflüge wurden abgesagt. Der Seehafen Kiel hatte für das Schiff bereits im Ostuferhafen den Liegeplatz 1 reserviert.

 Im vergangenen Jahr hatten mehrfach Kreuzfahrtschiffe ihre Anläufe von Warnemünde nach Kiel verlegen müssen, da der Wind an der mecklenburgischen Küste zu stark für ein sicheres Einlaufen in die Warnow war. Die Schiffe müssen von der Ostsee nach Warnemünde durch einen engen Seekanal, bei dem sie mit angepasster Geschwindigkeit fahren müssen. Bei Wind aus westlicher Richtung sind sie dann besonders anfällig und können vom Kurs abkommen. 

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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