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Hagelschauer führte zu Unfällen

Tief "Marita" Hagelschauer führte zu Unfällen

Autofahrer schlitterten in Schleswig-Holstein über spiegelglatte Straßen. „Tief Marita“ brachte Sturm, Regen und überfrierende Nässe. In Hamburg stand der Fischmarkt unter Wasser.

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Glatteis nach Hagelschauer: In Schleswig-Holstein mussten die Autofahrer vorsichtig unterwegs sein.

Quelle: Ingo Wagner/dpa

Hamburg/Kiel. Glätte und Sturm haben am Wochenende zahlreiche Unfälle und Feuerwehreinsätze im Norden verursacht. Nach Windwarnungen am Sonnabend verwandelte „Tief Marita“ viele Straßen in der Nacht zum Sonntag in Rutschbahnen. Von Sonnabendmorgen bis zum Sonntagmorgen kam es allein in Schleswig-Holstein zu 13 Glätteunfällen - zehn davon alleine im Kreis Rendsburg-Eckernförde aufgrund von Hagelschauer. Eine Person wurde leicht verletzt, ansonsten blieb es bei Blechschäden.

Autofahrer gerieten auf überfrorenen Straßen und Autobahnen ins Schleudern; viele Unfälle endeten in der Leitplanke, wie Sprecher verschiedener Leitstellen mitteilten. Im besonderen Maße waren laut Polizei die Autobahn 7, die L 328 zwischen Neumünster und Jevenstedt sowie die L 121 im Bereich Aukrug betroffen. Meist blieben die Unfälle ohne Verletzte. Auf der A1 nahe Stubbendorf kam es jeweils zu Unfällen mit Leichtverletzten. Stau habe es wegen des geringen Verkehrsaufkommen aber nicht gegeben.

Sturmflut in Hamburg

In Hamburg erreichte das Hochwasser am Sonntagmorgen einen Pegelstand von rund 8,6 Meter. Das waren etwa anderthalb Meter mehr als eine normale Flut. Der Fischmarkt wurde überflutet.

Wegen überfluteten Straßen und anderer Sturmschäden rückten Polizei und Feuerwehr zwischen Freitagnachmittag und Sonnabendmittag in Hamburg und Schleswig-Holstein insgesamt 19 mal aus. Am schlimmsten war der Norden Schleswig-Holsteins von den Unwettern betroffen.

Der Deutsche Wetterdienst hatte am Sonnabendmorgen eine Windwarnung für die Nordseeküste herausgegeben. Mit Böen von bis zu 75 Stundenkilometern fegte der Wind über die Küstengebiete von Nordfriesland und bis zur Elbmündung hinweg. Im Osten Schleswig-Holsteins blieb es hingegen eher ruhig. Hier hatten die Rettungsleitstellen keine Einsätze zu verzeichnen.

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