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Fragen um toten HSV-Manager bleiben

Untersuchung bestätigt Fragen um toten HSV-Manager bleiben

Einen Tag nach dem Fund einer Wasserleiche in Hamburg steht fest: Der Tote ist HSV-Manager Timo Kraus. Eine gerichtsmedizinische Untersuchung brachte Klarheit. Doch viele Fragen bleiben.

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Vor der "Cap San Diego" im Hafen Hamburg fand am Donnerstag ein Kapitän die Wasserleiche.

Quelle: Christian Charisius/dpa

Hamburg. Traurige Gewissheit im Fall Timo Kraus: Der in der Hamburger Elbe entdeckte Tote ist der vermisste HSV-Manager. Das bestätigte nun eine Untersuchung des Gebisses in der Rechtsmedizin. „Er ist jetzt identifiziert“, sagte ein Polizeisprecher am Freitag zu einem entsprechenden Bericht des „Hamburger Abendblatts“. Die Todesursache sei aber bislang nicht geklärt. „Diese Untersuchung dauert noch an." „Diese Untersuchung dauert noch an.“ Über den Kurzmitteilungsdienst Twitter schrieb die Polizei: „Unser Beileid gilt seinen Angehörigen.“


Der Fußball-Bundesligist Hamburger SV reagierte mit Betroffenheit. „Wir sind zutiefst bestürzt. Unsere Anteilnahme und unser tiefes Mitgefühl gelten Timos Familie, der wir weiterhin zur Seite stehen werden“, wurde HSV-Vorstandsmitglied Frank Wettstein am Freitag auf der Internetseite des Vereins zitiert.

Ein Kapitän hatte die Leiche am Donnerstag entdeckt, Rettungskräfte zogen den Toten aus dem Wasser. Schon kurz darauf gab es nur noch wenig Zweifel, dass es sich bei dem Toten um Kraus handelt. Bei dem Leichnam wurde der Personalausweis des Merchandising-Chefs gefunden, auch die Kleidung stimmte laut Polizei mit der Beschreibung überein.

Kraus hatte Anfang Januar abends mit Kollegen und Freunden in einem Lokal an den Hamburger Landungsbrücken gefeiert. Der 44 Jahre alte Familienvater wollte dann mit einem Taxi in seinen Heimatort Buchholz in der Nordheide fahren. Dort kam er aber nie an, sondern kehrte zu den Landungsbrücken zurück. Viele Fragen sind offen. „Die Ermittlungen sind natürlich mitnichten abgeschlossen“, erklärte Abbenseth.

dpa

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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Foto: Die "Cap San Diego" liegt in Hamburg unmittelbar vor den Landungsbrücken.

Im Hamburger Hafen ist im Bereich des Museumsschiffs „Cap San Diego“ eine Wasserleiche gefunden worden. Der Anruf über die Entdeckung ging laut Polizeiangaben am Donnerstagmorgen ein. Die Feuerwehr war vor Ort, um den Leichnam zu bergen. Es handelt es sich um Timo Kraus.

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