12 ° / 5 ° Regenschauer

Navigation:
"Todesfahrer" geht in Revision

Hamburg-Eppendorf "Todesfahrer" geht in Revision

Gut eine Woche nach dem Urteil gegen den "Todesfahrer" von Hamburg-Eppendorf hat sein Anwalt Revision gegen den Richterspruch eingelegt. Das bestätigte Gerichtssprecher Conrad Müller-Horn am Mittwoch.

Voriger Artikel
Obdachloser mit Bierflaschen geschlagen - Lebensgefahr
Nächster Artikel
Spitz riss Herrchen um - schwer verletzt

Bei dem Unfall in Hamburg-Eppendorf starben im März 2011 vier Menschen.

Quelle: dpa

Hamburg. Der 40-jährige Angeklagte war am Dienstag vergangener Woche zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Mehr als ein Jahr nach dem Horror-Unfall, bei dem vier prominente Hamburger starben, hatte das Landgericht den Mann der fahrlässigen Tötung, der fahrlässigen Körperverletzung und der vorsätzlichen Gefährdung des Straßenverkehrs für schuldig gesprochen. Neben der Haftstrafe hatte das Gericht auch die Einziehung der Fahrerlaubnis angeordnet. Die Verteidigung hatte kurz nach dem Urteil Revision angekündigt.

Zuständig für die Revision sei der Bundesgerichtshof, sagte Müller-Horn. Der BGH überprüfe, ob es Rechtsfehler gegeben habe.

Der 40-Jährige war am 12. März 2011 nach einem epileptischen Anfall über eine rote Ampel gerast. Sein Wagen schleuderte in mehrere Fußgänger und Radler. Vier Menschen starben: der Sozialwissenschaftler Günter Amendt, die Künstlerin Angela Kurrer sowie der Schauspieler Dietmar Mues und dessen Frau. Drei weitere Menschen wurden verletzt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel