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Totes Baby von Sülfeld wird am Freitag beigesetzt

Kriminalität Totes Baby von Sülfeld wird am Freitag beigesetzt

Das vor einem Monat tot an einer Bushaltestelle gefundene Baby soll am 20. November auf dem Friedhof der evangelisch-lutherischen Kirche in Sülfeld im Kreis Segeberg beigesetzt werden.

Sülfeld. Damit solle dem kleinen Mädchen die Würde, die ihm im Leben verwehrt war, auf seinem letzten Weg geschenkt werden, heißt es in einer Traueranzeige der Gemeinde. Zuvor hatten Medien über die geplante Beisetzung berichtet. 

Die Trauerfeier solle um 14.00 Uhr beginnen, heißt es in der Anzeige weiter. Im Anschluss daran ist die Beisetzung des Kindes geplant, dem die Gemeinde den Namen Teresa gegeben hat. Man habe den Namen in Erinnerung an den Todestag der Heiligen Teresa von Avila gewählt, sagte der Pastor der Gemeinde, Steffen Paar, der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Das Baby war am 15. Oktober, dem Todestag der Heiligen, an einer Bushaltestelle bei Sülfeld gefunden worden. Von der Mutter des Kindes fehlt nach Angaben der Staatsanwaltschaft Kiel noch immer jede Spur.

dpa

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Sülfeld
Foto: An dieser Bushaltestelle wurde das Baby gefunden.

Der Fund eines toten Säuglings in einer Plastiktüte an einer Bushaltestelle in Sülfeld (Kreis Segeberg) sorgte im Oktober 2015 für Entsetzen. Von der Mutter fehlte 14 Monate jede Spur. Jetzt haben Polizei und Staatsanwaltschaft eine Verdächtige festgenommen.

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