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Tropfender Tank löst Gefahrgutalarm an Skandinavienkai aus

Notfälle Tropfender Tank löst Gefahrgutalarm an Skandinavienkai aus

Ein tropfender Gefahrguttank hat am Samstag einen Umwelteinsatz der Kieler Feuerwehr am Skandinavienkai ausgelöst. Die undichte Stelle sei schon an Bord einer Fähre vor Erreichen des Kieler Hafens entdeckt worden, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei.

Kiel. Der undichte Tank mit einer explosiven Flüssigkeit wurde daraufhin in einen Sicherheitsbereich gebracht. Niemand sei verletzt worden, eine Gefahr für Passagiere der Fähre und Hafenmitarbeiter habe nicht bestanden. Der Tank war auf dem Außendeck der Stena Line-Fähre von Göteborg nach Kiel transportiert worden und stand abseits von Passagieren und Fahrzeugen.

Die ausgetretene Flüssigkeit sei eigentlich ungefährlich und werde für die Herstellung von Kunststoffen verwendet, berichtete ein Sprecher von Stena Line am Sonntag. Im Kontakt mit Sauerstoff bilde die Flüssigkeit aber ein Gas, das explosiv sei. Als das Leck entdeckt worden sei, habe man die Feuerwehr umgehend informiert. Bei der Ankunft am Skandinavienkai wurde der beschädigte Tank unter größten Sicherheitsvorkehrungen von Bord geholt. Anschließend kam er in einen Sicherheitsbereich. Die Fähre konnte am Abend planmäßig wieder nach Göteborg ablegen.

"Es hat keine große Gefahr bestanden", sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei nach Untersuchungen am Sonntag. Luftmessungen im Umkreis des Containers hatten ergeben, dass die Verunreinigungen unbedenklich seien. Am Montag soll die Flüssigkeit abgepumpt werden. Wie es zu dem Leck in dem Container gekommen war, war zunächst unklar.

dpa

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