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Tupfer bei OP vergessen: Verwarnung und Geldbuße für Chirurg

Prozesse Tupfer bei OP vergessen: Verwarnung und Geldbuße für Chirurg

Wegen schwerer Fehler bei einer Brustoperation hat das Amtsgericht Hamburg einen Schönheitschirurgen zu einer Verwarnung mit Geldstrafe auf Bewährung verurteilt.

Hamburg. Als Auflage muss er 4000 Euro an eine gemeinnützige Organisation zahlen. Der 54-Jährige legte am Freitag ein Geständnis ab und drückte mehrfach sein Bedauern aus. Er hatte Anfang Juni 2012 eine junge Frau operiert, um ihre Brüste zu verkleinern. Dabei achtete er nach eigenen Angaben nicht auf die Zahl der verwendeten Tupfer. Einer blieb in der rechten Brust. Die Operationswunde heilte nicht.

Nach drei Monaten unternahm er einen weiteren Eingriff, ohne die eigentliche Ursache, den Tupfer, zu entfernen. Dieser wurde erst bei einer dritten OP in einem anderen Krankenhaus entdeckt. Dabei musste auch inzwischen abgestorbenes Gewebe entfernt werden, so dass die Frau eine irreversible Asymmetrie ihre Brüste zurückbehielt.

dpa

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